Trennungsschmerz

Ich bin nicht traurig. Eher überwältigt. Auf Abstand zu mir und zu dir; irgendwie kann ich immer noch nicht begreifen, dass du so, so weit weg bist, und doch so nah. Immer noch, obwohl schon so viel Zeit vergangen ist. Zwei Sachen möchte ich doch noch loswerden, bevor ich mich endgültig von dir verabschiede. Erstens hoffe ich, dass wir uns irgendwann wiedersehen. Es muss gar nicht lange sein, ein kurzes Intermezzo reicht mir. Aber ich würde dich gerne noch einmal angucken, anfassen, anlächeln. Du weißt, dass ich mich immer nach dir sehnen werde. Deine Liebe habe ich hergegeben. Verloren habe ich sie aber nicht. Wir werden uns wiedersehen. Bald. Das spüre ich. Das, was du mir gegeben hast, bedeutet mir unendlich viel, das wird mir keiner nehmen können. Auch du nicht. Zweitens – das braucht jede gute Trennung früher oder später – habe ich gehört -, lass‘ uns Freunde bleiben, ja? Meld‘ dich doch einfach mal, wenn du Zeit hast.

Trennungen können auch schön sein, befreiend. Ich habe das zunächst nicht geglaubt, doch es geht mir jetzt nicht schlechter als vorher. Ich habe sogar eher eine Sorge weniger. Meine Freunde hatten recht, es geht vorbei. So schlimm war es jetzt tatsächlich nicht. Und Geld habe ich für die Trennung auch noch bekommen. Was will ich denn eigentlich mehr? Du hast nicht nur mein Leben bereichert, dafür bin ich dir auf ewig dankbar. Jetzt ist es Zeit, Tschüss zu sagen: Mach’s gut, Kleiner. Ich werde dich vermissen.

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The White Knight. Forever and ever.

 

Ein Gedanke zu “Trennungsschmerz

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