Brainpicking

Fuck! I knew there is a downside to traveling. I just calculated my CO2-Footprint for the last eleven months – and it’s not looking good. I flew a lot, that is the biggest problem. All my flights – from Germany to New Zealand, Asia, to the US and Latin America – sum up to roughly 10t of CO2! That’s more than the average person in Europe produces in a year. Furthermore, I owned a car and drove around NZ with it, completely leaving aside the fact that I was alive, which also adds to my footprint. Grande merde. Since I’m a nomad right now, I asked myself the following question: what can you actually do to decrease the size of your footprint while traveling?

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Traveling great distances by plane was my number one flaw. Now I take the train, ride a bike or walk. Use public transport as often as possible. Just don’t take as many flights. Also the distance you travel matters. It will still reduce your overall footprint if you travel greater distances in one stint.

I ate lots of meat in Mexico – it was delicious. But diets heavy in beef and lamb heavy increase your footprint as well. Cows and sheep emit large amounts of methane, a global warming gas. You don’t have to go vegan, but even a simple cut in beef consumption will significantly benefit Mother Earth. So when we entered Guatemala, I decided to eliminate meat from my diet.

2 Gedanken zu “Brainpicking

  1. Wenn das mal nicht der Steg vom Blue Monkey Hostel ist! Mir gefällt dein Blog wirklich sehr – bin gerade drauf gestoßen und lese jetzt seit einer halben Stunde im Büro heimlich einen Artikel nach dem anderen. Ich bin selbst erst vor einem Monat von einem 8 Wöchigen Kurztrip durch Mittelamerika zurück gekommen und musste gerade bei deinem Beitrag „Gypsy“ doch sehr schmunzeln – anscheinend rufen bestimmte Orte bei verschiedenen Menschen oft die selben Gedanken hervor.
    Meinen geliebten Mitreisenden und mir ist in Guatemala der selbe Trend sauer aufgestoßen, wenn auch auf etwas andere Art. Für keinen von uns war es der erste Trip und jeder hatte das gleiche, unbefriedigte störende Gefühl. Um den anderen aber nicht zu vermitteln, wir würden die gemeinsame Reise nicht genießen, hat es jeder von uns eine ganze Weile mit sich rumgeschleppt, bevor wir dann am See Atitlan das erste mal offen darüber gesprochen haben: Uns fehlte etwas. Das freie Reisegefühl, das sonst ganz von allein kam wenn man ungeplant in den Tag lebt und wundervolle Dinge wie von selbst geschehen oder man abends stundenlang mit fremden redet. Meist, wegen den verrückten unkonventionellen Menschen die man rein zufällig am Straßenrand oder im Bus kennen lernt.
    Als wir so darüber sprachen fiel uns dann auf, dass genau diese Menschen irgendwie fehlten. Nicht, dass wir niemanden kennen lernten. Die Hostels waren immer prall gefüllt. Jeder sah auch auf den ersten Blick wie ein wilder Freigeist aus – wie ein Gypsy eben, ganz darauf bedacht den hippen Reisenden zu verkörpern. Dauernd bat uns jemand ein Foto zu machen oder hielt uns eine Kamera in’s Gesicht. Sobald es irgendwo WiFi gab wurden direkt die nächsten Instagram Posts hochgeladen, oder Snapchat Stories aktualisiert. #travel #wanderlust #gypsy #lookatmeI’macoolbackpacker
    Wir fühlten uns eher wie auf einer großen Klassenfahrt als auf einer Entdeckungstour und die Hostels unterstützten den ganzen Hype noch. In Unterkünften wie FreeCerveza, Zephyrlodge oder LosAmigos findet man große Flachbildfernseher, die in top bearbeiteten GoPro Videos das Bild des ultimativen Reise-Erlebnis in Dauerschleife abspielen. „Schau – so tolle Fotos und Videos kannst du hier für deinen Social Media Account machen!“ Reisen ist schlussendlich zu einer Möglichkeit geworden, sich ein cooles Image zu erkaufen. So findet man statt abenteuerlustigen, reflektierten weltoffenen Freigeistern nun immer mehr „Image Kundschaft“.
    Das offene Gespräch hat uns allen sehr gut getan – wir haben den neu definierten Menschenschlag kurzer Hand „Social Media Travellers“ getauft, uns als Kontrastprogramm vier Tage in San Marcos unter die erleuchtetsten der erleuchteten gemischt und uns von da an abwärts der ausgetretenen Pfade bewegt. Keine Shuttles mehr, dafür mehr Hitchhiking, weniger top Hostels, dafür mal ein Homestay.
    Zurück in Deutschland musste ich dann noch einmal laut lachen, als ich im Peek & Cloppenburg in eine Umkleide der YoungBrands Abteilung steige und die mit einer Fototapete beklebten Wände sehe: „Travel the world!“ „The world is a book and those who do not travel…“
    Auch P&C hat sich mal schnell das coole neue Image gekauft.

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    1. Ja, sehr gutes Auge! Da waren wir auch noch auf dem Gringo-Trail. Das Hostel, bzw. der Manager war aber ne Katastrophe.
      Danke für deinen langen Kommentar, hab gleich wieder Lust auf’s Schreiben bekommen, nachdem ich mir, Zuhause angekommen, auch mal eine digitale Auszeit gegönnt habe.

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