Word.

Wenn ein Foto wirklich mehr als tausend Worte sagt.

Wenn ein generischer Kneipenabend durch Storys glorifiziert werden muss.

Wenn das Essen auf dem Teller kalt wird – für ein heißes Foto.

Wenn ein Sonnenuntergang nur noch durch Filter sexy wird.

Wenn deine Freunde deinen Erzählungen ohne Fotobeweise keinen Glauben mehr schenken.

Wenn Likes die neue Währung sind.

Wenn Blogbeiträge zum Therapieselbstgespräch werden.

Wenn deine Lieben und Süßen wildfremde Follower sind.

Wenn Privates für immer online gespeichert wird.

Wenn du dir einen Avatar erstellst, der dein perfektes Leben online inszeniert.

Wenn du verlinkt wirst, ohne online zu sein.

Wenn Smartphones uns Fernes nah bringen, und Nahes entfernen.

Wenn du besondere Momente ohne dein Handy nicht mehr genießen kannst.

Wenn es fast wieder cool ist, analog zu leben.

Wenn du Konzerte nur noch über die Bildschirme in den Reihen vor dir verfolgen kannst.

Wenn Erzählungen nur noch durch Fotos Bilder im Kopf erzeugen.

Wenn der erste Flirt mit Emojis stattfindet und nicht mit zittrigen Knien.

Wenn Social Media unser Leben bestimmt.

Wenn dein Wort wirklich nichts mehr zählt.

* Inspiriert durch Nico, der gerade in Thailand hängt, von Social Media genervt ist – und trotzdem Instagram benutzt.

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